Lager Hammerstein 1933-1945

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Lager Hammerstein 1933-1945 ist ein Buch, das das ehemalige Arbeits- und Kriegsgefangenenlager in der Ortschaft Hammerstein thematisiert. Autoren sind Norbert Bangert, Wilfried Egerland, Ralph Vesper und Ralf Lochmann. Es hat 40 Seiten und ist ein wissenschaftlicher Aufsatz. Erschienen ist es am 28. Januar 2008; Herausgeber ist der Verein Bergische Zeitgeschichte (BZG).

Inhalt

Ausgehend von der Gegenwart, dem Blick auf die Gräber des „Russischen Ehrenfriedhofs“ in Voßhagen, stellen sich die Autoren den Fragen nach den geschichtlichen Hintergründen der Soldatengräber. Sie verfolgen die Entwicklung vom Arbeitsdienstlager 1933 zum Kriegsgefangenenlager Hammerstein und seinen Zwangsarbeitern 1941 bis in die Nachkriegszeit, die Überschwemmung des Geländes durch den Aufstau der Wupper seit den siebziger Jahren. Die Autoren gehen vorwiegend fragenorientiert vor, weil das dem Interesse des Betrachters entspricht, ordnen aber die Antworten doch systematisch, um den Leser nicht zu verwirren.

Die Broschüre stellt nach Angaben der Autoren den Versuch dar, die in jahrelangen Recherchen zusammengetragenen Fakten über Standort und Belegschaft des Lagers, über Zwangsarbeit, Versorgung und Tod der Insassen zu publizieren, ohne die Lücken, Widersprüche und sonstigen Ungereimtheiten der Überlieferung zu verschweigen. Neben der Arbeit in den Archiven Remscheids, Hückeswagens und Radevormwalds stand die Befragung von Zeitzeugen im Mittelpunkt der Recherchen.

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