Lindlar
Aus Stadtwiki
Lindlar ist eine Gemeinde im Oberbergischen Kreis. Sie hat knapp 22.000 Einwohner bei einer Fläche von 85,91 km².1
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Lindlar wird im Jahr 1109 das erste Mal urkundlich erwähnt. Um den Fronhof und die Kirche bildete sich die Hofsiedlung und stellt somit den Ursprung Lindlars dar. Die gewerbliche und industrielle Entwicklung lehnt sich eng an die fortschreitende technische Entwicklung im Bergischen Land an. Ausgehend von der rein landwirtschaftlichen Struktur hatte schon sehr früh die Nutzung der Bodenschätze begonnen. Abgebaut wurde die Grauwacke, aus diesen Aktivitäten entwickelte sich die heute noch bestehende Steinbruchindustrie. Der große Waldreichtum ließ auch für die forstwirtschaftliche und holzverarbeitende Industrie ein ständiges Wachstum zu. Kleinere Erzvorkommen und der Wasserreichtum des Leppetales waren im frühen 18. Jahrhundert Anlass für die Entwicklung der metallverarbeitenden Industrie im Leppetal.2
Bevölkerung
Am 31. Dezember 2010 hatte die Gemeinde Lindlar 21.808 Einwohner (männlich 10.687, weiblich 11.121). In den Ortsteilen waren folgende Einwohnerzahlen zu verzeichen: Altenrath-Böhl: 573, Bolzenbach-Schümmerich: 766, Brochhagen: 453, Eichholz: 409, Fenke: 570, Frielingsdorf: 2.556, Hartegasse: 1.574, Hohkeppel: 922, Hommerich: 167, Horpe: 100, Kapellensüng: 345, Leienhöhe: 24, Linde: 1.303, Lindlar: 8.693, Remshagen: 383, Scheel: 1.183, Schmitzhöhe: 1.787.3
Politik
Bei der Kommunalwahl am 30. August 2009 wurde Dr. Hermann-Josef Tebroke von der CDU mit 82,8 Prozent der Stimmen zum Bürgermeister gewählt. Er war bis zum 31. Dezember 2011 im Amt, da er zuvor zum Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises gewählt wurde. Das Amt des hauptamtlichen Bürgermeisters ist somit zurzeit nicht besetzt. Die Verwaltung wird durch ein Dreierteam - bestehend aus dem "Allgemeinen Vertreter", dem "Vertreter in Abwesenheit" und dem Kämmerer geführt. Die Kommunalaufsicht des Oberbergischen Kreises setzte den 22. April 2012 als Termin für die Neuwahl des Bürgermeisters fest. Er wird direkt von der Bevölkerung gewählt. Kandidaten sind Lutz Freiberg (SPD), der auch von den Grünen und der FDP unterstützt wird, sowie Dr. Georg Ludwig (CDU).
Wirtschaft
Energieversorger
Die Firma Belkaw beliefert die Gemeinde mit Erdgas.
Bildung
Weiterführende Schulen
- Hauptschule Lindlar (im Schulzentrum)
- Realschule Lindlar (im Schulzentrum)
- Gymnasium Lindlar (gegründet 1997)
- Sonderschule Lindlar
Grundschulen
In Lindlar existieren sechs Grundschulen:
- Grundschule Frielingsdorf
- Grundschule Kapellensüng
- Grundschule Linde
- Grundschule Schmitzhöhe
- Grundschule Lindlar-West
- Grundschule Lindlar-Ost
Öffentliche Einrichtung
- Bezirksdienststelle der Kreispolizei des Oberbergischen Kreises
- Landwirtschaftskammer Rheinland, Kreisstelle für den Oberbergischer Kreis und Rheinisch-Bergischen Kreis
- Herz-Jesu-Krankenhaus
Tourismus
Zentrale Anlaufstelle für alle Fragen im Bereich des Tourismus ist die LindlarTouristik.
Museen
Sehenswürdigkeiten
- Burgruine Eibach
- Burg Neuenberg
- Zwergenhöhle
Vereine
Weblinks
Einzelnachweise
- 1 Wikipedia-Artikel "Lindlar", abgerufen am 3. Januar 2012
- 2 Homepage der Gemeinde Lindlar: Lindlar gestern und heute, abgerufen am 3. Januar 2012
- 3 Homepage der Gemeinde Lindlar: Zahlen-Daten-Fakten, abgerufen am 3. Januar 2012