Wappen der Stadt Hückeswagen
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Das Hückeswagener Wappen ziert im oberen Schild der nach links springende bergische Löwe, den viele Nachbarstädte ebenfalls im Wappen führen, und der als Zeichen der Zugehörigkeit Hückeswagens zum Bergischen Land zu verstehen ist. Er ist typischerweise rot auf silbernem Grund und trägt blaue „Waffen“ (also Krallen, Zunge, Krone etc.).
Im unteren schwarzen Bereich deutet ein silbernes Weberschiffchen auf die lange Tuchmachertradition Hückeswagens hin. Bis in die 1960er Jahre war diese Branche prägend für die Wirtschaft der Stadt.
Oben abgeschlossen wird das Schild durch eine rote Mauer mit drei Türmen und ein blaues Tor.
Festgelegt ist die Form des Wappens in § 4 Abs. 1 der städtischen Hauptsatzung.
Geschichte des Wappens
Alte Siegel von in Hückeswagen ansässigen Schöffen verwenden schon im 16. und 17. Jahrhundert ähnliche Wappen. So trägt eine städtische Schuldverschreibung von 1630 ein Siegel, das stark an das heutige Wappen erinnert, und auch ein Gerichtssiegel von 1546 ähnelte dem Entwurf. Im April 1892 beantragte Bürgermeister Langenfeld bei der preußischen Regierung, dass die 1859 zur Stadt erhobene Freiheit ein eigenes Wappen führen darf.
Mit leichten Änderungen wurde der Vorschlag im August 1892 genehmigt. Laut dem Genehmigungsschreiben der Regierung hat Kaiser Wilhelm II. die altgothischen Schnörkel selbst mit einem Rotstift durchgestrichen und so die heutige Fassung des Wappens geprägt.
Literatur
- Arno Paffrath: „100 Jahre Hückeswagener Stadtwappen“, erschienen in „Romerike Berge“, 42. Jahrgang, Heft 1, März 1992.